Zeitungsaartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 15. Dezember 2011



Jedes Kind soll einGeschenk erhalten

RAVENSBURG (sz) - „Ein Päckchen Weihnachtsfreude“ ersetzt in diesem Jahr die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Die Idee von Christine Rebholz von der Targo Bank in Ravensburg bleibt allerdings die gleiche: Auch benachteiligte Kinder sollen an Heiligabend ein Weihnachtsgeschenk unter dem Baum finden. Bereits im Oktober haben Ravensburger Geschäftsleute, Kunden der Targo Bank und die Sonja-Reischmann-Stiftung begonnen, dem Christkind unter die Arme zu greifen. Mit Handzetteln, Plakaten und durch Mund-zu-Mund-Propaganda kamen leere Schuhkartons in Umlauf. Zurückgekommen sind 273 Kartons, prall gefüllt mit allerhand Nützlichem und Schönem, beispielsweise ein T-Shirt, eine kleine Puppe, ein Federmäppchen, ein Bilderbuch oder ein Solartaschenrechner. Hübsch verpackt werden die Geschenkschachteln noch vor dem 24. Dezember an Kinder im Kreis Ravensburg verteilt.

Zeitungsartikel aus dem Wochenblatt vom 24. 11. 2011


ravensburg- "Ein Geschenk des Himmels", freut sich Sabine Reischmann: Ein Scheck über 1500 Euro für die Sonja-Reischmann-Stiftung wurde beim "1. Bodensee-Unternehmerforum Wirtschaft & Ethik" in Weißenau an die Stiftungsvorsitzende übergeben. Das Geld soll für sieben neue Projekte der Stiftung dienen. Pater Anselm Bilgeri (Andechs) zog mit Themen aus seinem Buch "Die Benediktinerregel und der Unternehmer" anderthalb Stunden lang rund 165 Unternehmer in seinen Bann. Schirmherr der Veranstalter war OB Dr. Daniel Rapp, Ausrichter die Münchener Sozietät Schildler, Wilfling & Kollegen. Bernhard Schindler legte auf die Spende noch McDonalds-Gutscheine für alle von der Stiftung bedachten Kinder drauf. Für 2012 ist die zweite Auflage des Unternehmerforumgs in Weißenau geplant, wieder mit einem hochkarätigen Gastredner

Zeitungsartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 16.11.2011

In der Südstadt geht die Jugendarbeit auf die Straße

Auf der großen Wiese gibt es eine Kreativwerkstatt für junge Leute – Anschubfinanzierung durch Stiftungen

Von Sibylle Emmrich

Ravensburg - Die sogenannte große Wiese in der Südstadt ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Das soll so bleiben und noch attraktiver werden. Dem will die Stadt Ravensburg mit zwei Maßnahmen Rechnung tragen: Zum einen wird in die Umgestaltung der Freifläche zwischen Weißenauer Straße und Mozartstraße investiert, zum andern in eine neue Form der Jugendarbeit. Mit Michal Ondrejcik scheint dafür der richtige Mann gefunden. Der gelernte Grundschullehrer aus Tschechien, heute Sozialarbeiter in Diensten der Stadt Ravensburg, hat in den letzten Jahren im Jugendtreff in der Weststadt wichtige Aufbauarbeit geleistet.

Vor rund einem halben Jahr hat er sein Aufgabengebiet, nicht aber den Arbeitgeber gewechselt: Zu 50 Prozent leitet er den städtischen Jugendtreff am Schussendamm, die restlichen 50 Prozent seiner Vollzeitstelle investiert er in die aufsuchende Jugendarbeit in der Südstadt. Und deren Einsatzgebiet ist besagte große Wiese. Damit betritt die Stadt Ravensburg Neuland, wie deren Jugendreferent Thomas Ritsche erläutert. Denn ein solches Angebot gibt es hier bislang noch nicht, und die Finanzierung ist auch ungewöhnlich: Mit 75000 Euro, verteilt auf drei Jahre bis einschließlich 2013, kommen die Caritas-Kinderstiftung, die Sonja-Reischmann-Stiftung, die Bildungsstiftung der Kreissparkasse und die Ravensburg macht Sinn GmbH dafür auf.

Jetzt wird es ganz wesentlich an Michal Ondrejcik liegen, ob und wie das Angebot der „Aufsuchenden Werkstatt Süd“ ankommt. Nachdem er zunächst am Schussendamm den Jugendtreff-Betrieb wieder flott machen musste, konnte er auf der großen Wiese erst in den Herbstferien so richtig starten. Mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr war er dort anzutreffen und hat bereits etliche Jugendliche um sich scharen können. Auch Eltern und Großeltern, so sagt Ritsche, haben von dem neuen Angebot erfahren und sich bereits einbinden lassen.

Und was wird konkret geboten? Nun; ein Freizeitprogramm, wie es auch in sonstigen Jugendtreffs angesagt ist. Gut angenommen wird schon der Fußballtreff mit Trainer Tobi. Jugendreferent Ritsche setzt auf die Qualitäten von Ondrejcik, der sich nach den Interessen der Jugendlichen richte und diese auch in die Verantwortung nehme: „Da ist er sehr erfolgreich.“ Und das führe dann auch dazu, dass die Kinder und Jugendlichen selbst Verantwortung übernehmen, dass nicht mutwillig Spielgeräte zerstört werden, dass sich Krawall und Rowdytum in Grenzen halten. Gerade in einem so offenen Bereich wie auf der großen Wiese ist weder eine klare Trennung der Nutzergruppen möglich noch eine 24-Stunden-Kontrolle. Zum einen ist dies schon seit Generationen ein beliebter Familientreff, vom Kleinkinderspielplatz bis zum Bolzplatz, zum andern aber auch zunehmend Treffpunkt von durchziehenden (Jugend)Gruppen, die sich im benachbarten Kaufland mit Alkohol eindecken.

Im kommenden Winter wird die „Aufsuchende Werkstatt Süd“ noch weitgehend auf Eis liegen, zumindest was die Outdoor-Aktivitäten anbelangt. Deshalb wird als Alternative der Jugendtreff am Schussendamm als Anlaufstelle angeboten; bei schlechtem Wetter ist dort mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr speziell für die Südstadt-Jugendlichen geöffnet. „Wir brauchen für erste sichtbare Ergebnisse bestimmt zwei bis drei Jahre“, sagte Ritsche schon bei der ersten Präsentation des neuen Projekts. Doch bis dahin müssen die (positiven) Ergebnisse auch sichtbar sein. Nur dann wird die Stadt Ravensburg als Kostenträger einspringen, wenn die von den vier Stiftungen gewährte Anschubfinanzierung aufgebraucht ist.

Zeitungsartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 8.11.2011

Bürger können Geschenke spenden

Unter Schirmherrschaft der Sabine-Reischmann-Stiftung startet wieder eine Weihnachtsaktion für Kinder in Not

Ravensburg (sz) - Unter dem Motto „Ein Päckchen Weihnachtsfreude“ findet unter der Schirmherrschaft der Sonja-Reischmann-Stiftung wieder eine Weihnachtsaktion für Ravensburger Kinder in Not statt. Mehrere Unternehmen aus Ravensburg haben sich laut Pressemitteilung entschlossen, sich hierfür wieder zu engagieren. Ab sofort bis zum 5. Dezember können sich Ravensburger an dieser Aktion beteiligen und Schuhkartons mit Geschenken für bedürftige Kinder zusammenstellen.

Wer mitmachen möchte, kann einen Schuhkarton abholen beim Schuhhaus Simon, bei Shoe Town Werdich, Trend und Sport Reischmann, beim Kaffeehaus Pano und bei der Targobank. Die mit Geschenken gefüllten Schuhkartons können dann in der Filiale der Targobank in der Bachstraße 17/1 abgegeben werden. Bei der Aktion im vergangenen Jahr sind laut Pressemitteilung über 300 Päckchen gespendet worden. Silke Walser und Alexander Grieb, Inhaber des Kaffeehauses Pano, unterstützen die Aktion mit einem Espresso für jedes abgegebene Geschenkpäckchen.

Vor der Weitergabe an die Familien prüfen die Organisatoren der Aktion den Inhalt der Schuhkartons und stellen sicher, dass die Geschenke getrennt nach Geschlecht und Altersgruppen die richtigen Empfänger erreichen. Es wird Geschenkkartons geben für Jungen und Mädchen im Alter von zwei bis vier Jahren, fünf bis neun Jahren und zehn bis vierzehn Jahren. Die Stiftung wird die Weihnachtsgeschenke an die betreffenden Familien weiterleiten.

Zeitungsartikel aus dem Wochenblatt vom 28. Juli 2011


                                                       Ein Geschenk des Himmels

 


Die Sonja-Reischmann-Stiftung ist in Ravensburg bekannt für ihr Engagement. Kinder und Familien in Not können hier unbürokratisch Hilfe bekommen. Allerdings geht das Geld langsam aus, deshalb freute sich die Vorsitzende der Stiftung, Sabine Reischmann, sehr über einen dicken Scheck.
KARIN BOUKABOUB

"Das Geld kommt wie vom Himmel. Wir sind ganz nah dran an den Familien - zu 99 Prozent treffen wir mit unseren Hilfen ins Schwarze."

Gespendet hat die in Ravensburg neu eröffnete Sozietät für betriebswirtschaftliche Vorsorge- und Zukunftsplanung während der Eröffnungsfeier. Die Münchner mit 30-jähriger Familientradtion sehen im Kreis großen Beratungsbedarf. "Hier boomt die Wirtschaft und Fachkräfte werden gesucht. Eine optimale betriebliche Altersvorsorge ist ein Pluspunkt für den Arbeitgeber." OB Dr. Daniel Rapp bestätigte den Spezialisten die gute Standortwahl: "Hier läuft die Wirtschaft heiß, Anwälte und Steuerberater haben viel zu tun."

Auch in Zukunft will sich die Sozietät für die Sonja-Reischmann-Stiftung engagieren: "Für jedes Versorgungswerk, das wir installieren, geben wir 100 Euro, für jeden Versicherungsabschluss 20 Euro an die Stiftung. Wir wollen Gutes tun, wo man es braucht", so Mitinhaber Bernhard Schindler.



Zeitungsartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 22. Juni 2011

Spaß: Ferienprogramm bietet Abwechslung

188 verschiedene Angebote locken zum Mitmachen – Zudem gibt es 16 Kinderfreizeiten

Ravensburg (sz) - Die Vorbereitungen für das Ferienprogramm laufen auf Hochtouren. Mit Beginn der großen Sommerferien startet das Ravensburger Ferienprogramm in diesem Jahr bereits zum 33. Mal. Organisatoren sind die Stadt Ravensburg und der Sportverband Ravensburg. Vom 28. Juli bis zum 11. September werden 188 Veranstaltungen und Programmpunkte angeboten und versprechen Spaß, Spannung und eine abwechslungsreiche Zeit, so die Organisatoren.

Die Fülle an Programmpunkten entsteht durch die Mithilfe und das Engagement der Vereine und Institutionen, die sich jedes Jahr aufs Neue mit Angeboten am Ferienprogramm beteiligen. Dabei dürfen die beliebten Aktionen der vergangenen Jahre wie beispielsweise Kegeln, Schach, Ein- und Kunstrad Fahren, Dart, Klettern, Tennis Spielen, Kochen oder Tanzen nicht fehlen. Auch die Nachmittage bei Polizei und Feuerwehr sind immer heiß begehrt und gelten als die Renner der vergangenen Jahre.

„Eintritt frei ins Fläppe“ heißt es gleich zu Beginn des Ferienprogramms am 30. Juli für alle Unter-18-Jährigen beim DLRG-Badespaß. Am 13. und 14. August haben Inhaber der Familienkarte die Gelegenheit das Flappachbad kostenlos zu besuchen. Zusätzlich findet am 13. August der Wasserspaß im Flappachbad statt.

Auch Jazzdance, Hip-Hop sowie verschiedene Stadtführungen sind im Ferienangebot vertreten. Aikido, Judo, Karate und mehrere Inliner-Kurse runden das Programm ab.

Die Jugendeinrichtungen der Stadt haben sich ebenfalls tolle Programmpunkte ausgedacht: Von einer Stadtralley in Ravensburg über Schmuck Herstellen bis hin zu einem Walderlebnispfad im Allgäu oder dem Besuch im Hochseilgarten in Immenstaad ist alles dabei.

Um sich sportlich zu betätigen, geht es auch in diesem Jahr wieder zum Segelfliegen nach Mengen und zum Segeln auf den Bodensee. Weiter sportlich aktiv wird es beim Handball, beim Tennis, beim Flag-Football oder beim Reiten.

Für die ganz Kleinen gibt es spezielle Kindertheateraufführungen sowie Puppenspiele und eine Zauber-Mitmach-Show.

Kreativität und Geschick sind bei den Aktionen des Seniorentreffs gefragt: Korbflechten und Aquarellmalen sowie ein Ausflug zum Federseemuseum stehen auf dem Programm. Bei der Luftsportgruppe können Interessierte in einem Doppelsitzer mit Piloten über Wälder und Wiesen fliegen. In der Weststadt gestaltet der Nachbarschaftstreff „Domäne Hochberg“ in Abwechslung mit dem Jugendtreff Weststadt ein interessantes Programm.

Auch in diesem Jahr bietet die Ravensburger AG wieder Führungen in der Spieleproduktion an. Seit vielen Jahren schon wirkt der Schwäbische Albverein beim Ferienprogramm mit. Dieses Jahr steht eine Besichtigung des Bähnles in Durlesbach auf dem Programm. Ebenfalls Bestandteil des Ferienprogramms sind wieder die Vorlesestunden im Hirschgraben. Viele neue Veranstaltungspunkte wie beispielsweise Kung Fu, Bogenschießen mit dem Oberbürgermeister, Slacklinen im Flappachbad, Sommerlager in Bregenz und Anfängerreitkurs sorgen für weitere Abwechslung.

Unter den 188 Programmpunkten sind auch 16 Freizeiten wie zum Beispiel ein Wasserskiwochenende in Steibis mit den Schneelaufverein Ravensburg, ein Fußballcamp sowohl beim FV Ravensburg als auch beim TSB Ravensburg, eine TSB-Sport-Sommerfreizeit, ein Wochenendzeltlager mit Erster Hilfe, ein Ferienspaß für Kindergartenkinder und eine Kinder-Hunde-Ferienwoche mit eigenem Hund.

Zu einer weiteren Attraktion, dem kreativen Kinderferienzentrum „Miki“ in St. Christina, sind vom 28. Juli bis 12. August die Hortkinder der städtischen Grundschulen eingeladen. Das Angebot dieser Kreativwerkstatt erstreckt sich über die Bereiche Kunst, Sport und Musik und wird finanziell unterstützt durch die Sonja-Reischmann-Stiftung.

Die Termine und Anmeldeformalitäten gibt es in der Ferienprogrammbroschüre. Die zugewiesenen Programmpunkte können im Zeitraum vom 18. Juli bis 22. Juli bezahlt werden. Wer die Programmpunktbeiträge nicht fristgerecht bezahlt, verliert seinen Platz, teilt die Stadt Ravensburg mit. Dieser wird an ein Kind der Warteliste weitergegeben.



Dieses Jahr neu im Ravensburger Ferienprogramm: Bogenschießen. Foto: Shutterstock

Die Broschüre wird am Montag, 27. Juni, in sämtlichen Ravensburger Schulen verteilt und unter anderem in der Tourist-Info und im Rathaus ausgelegt. Online ist die Broschüre unter www.ravensburg.de zu betrachten. Ab dem 27. Juni ist unter dieser Adresse dann auch die Onlineanmeldung möglich. Anmeldeschluss für die anmeldepflichtigen Veranstaltungen ist Sonntag, 10. Juli.

Zeitungsartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 19.April 2011

Ravensburg baut Jugendarbeit in der Südstadt aus

Große Wiese wird wichtige Anlaufstelle – Drei Stiftungen und Wifo geben 75 000 Euro Anschubfinanzierung

Von Simone Harr

Ravensburg - Klavierunterricht, Fußballtraining oder Malkurse. Was für viele Kinder und Jugendliche in Ravensburg selbstverständlich ist, ist für Gleichaltrige in der Südstadt eine Seltenheit. Das möchte die Stadt jetzt mit der „Aufsuchenden Werkstatt Süd“ ändern. Mit dem Projekt sollen die offenen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt ausgebaut werden.

„Die Jugendarbeit soll dort stattfinden, wo die Jugendlichen sind. Wenn wir diese Philosophie ernstnehmen, dann bedeutet das, dass wir auch draußen sind, wo die Jugendlichen sind, also auch auf der ,Großen Wiese’“, sagt Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp. Die sogenannte „Große Wiese“ zwischen Weißenauer Straße und Mozartstraße in der Ravensburger Südstadt ist ein beliebter Treffpunkt von Jugendlichen. Hier soll zukünftig regelmäßig für Jugendliche ein Freizeitangebot gemacht werden. Diese können sowohl musisch-kreativ, sportlich oder erlebnispädagogischer Natur sein. An erster Stelle steht aber der Werkstatt-Gedanke der Beteiligung.

Der langjährige Mitarbeiter und derzeitige jugendpädagogische Leiter des Jugendtreffs in der Weststadt, Michal Ondrejcik, wird diese Aufgabe übernehmen. „Er ist sehr aufgeschlossen und kann Jugendliche in ihren Interessen begeistern“, bescheinigt ihm der städtische Jugendreferent Thomas Ritsche.

Die Arbeit mit den Jugendlichen im Freien soll eine Ergänzung zu dem bereits vorhanden Jugendtreff Südstadt im SchülercafÌ© der Neuwiesenschule und einem Neustart des Jugendtreffs an der Schussen sein. Durch den Zusammenschluss der Angebote in den Einrichtungen sei eine witterungsunabhängige und ganzjährige Arbeit möglich.

Die Maßnahme richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren aus den Wohnvierteln der Schussensiedlung und dem Gebiet um die „Große Wiese“, die bisher von den stationären Einrichtungen nicht erreicht werden. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie aus benachteiligten Milieus stehen im Fokus der Arbeit. „Man kann jetzt nicht sagen, da kommt jetzt ein Jugendsozialarbeiter und dann gibt es keine Probleme mehr mit Vandalismus, Alkohol oder Rauchen. Es ist eine präventive Jugendarbeit“, betont Ritsche. Allerdings könne sich daraus auch Sozialarbeit entwickeln. „Wir brauchen für erste sichtbare Ergebnisse bestimmt zwei bis drei Jahre“, sagt er. Spätestens Anfang Juni wird Michal Ondrejcik mit seiner neuen Aufgabe beginnen.

Die Caritas-Kinderstiftung, die Sonja-Reischmann-Stiftung, die Bildungsstiftung der Kreissparkasse Ravensburg und die Ravensburg macht Sinn GmbH ermöglichen das neue Angebot durch eine auf drei Jahre angelegte Anschubfinanzierung von 75000 Euro.

„Die Stadt führt das Projekt nach den drei Jahren weiter, wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass es was in der Südstadt bewegt hat“, sagt Karlheinz Beck, Leiter des Amts für Schule, Jugend und Sport.

Ravensburg möchte Kindern und Jugendlichen in der Südstadt Freizeitangebote an ihren Treffpunkten machen. Wichtige Anlaufstelle wird die Große Wiese sein. Foto: Felix Kästle