Krisenbegleitung für Kinder nach häuslichem Gewaltvorfall

Ein Projekt von Frauen und Kinder in Not e.V., finanziert durch die Sonja Reishmann Stiftung

„Als Papa wieder ausgerastet ist, wollte ich Mama helfen, aber dann hatte ich so Angst, dass ich mich im Schrank versteckt habe."Andreas (8 Jahre)

 

In akuten Situationen wie diesen, bietet der Verein "Frauen und Kinder in Not e.V". den betroffenen Müttern einen Zufluchtsort, regelt alle Formalitäten und sorgt auch für psychologische Unterstützung. Doch oftmals sind auch die Kinder durch die Erlebnisse traumatisiert. Die eigene Mutter selbst ist in dieser hoch belastenden Situation kaum in der Lage, Ansprechpartner für ihre Kinder zu sein. 

 

Seit 2005 kümmert sich eine Heilpädagogin um genau diese Kinder. Durch das Erlebte sind die Kinder als Zeugen und Opfer isoliert, stehen unter enormem Druck und leiden unter der Geheimhaltung der Familiengeschehnisse. In langen Gesprächen widmet sich die Pädagogin den verängstigten Kindern, versucht ihnen so ein Gefühl von Geborgenheit  zu vermitteln und hilft ihnen dabei, ihre Ängste zum Ausdruck zu bringen. Auch bietet sie ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen  und Antworten zu bekommen, so dass die Kinder überhaupt eine Chance haben, das Erlebte zu verarbeiten.

Überzeugt von der Notwendigkeit dieser Hilfe, unterstützt die Sonja Reischmann Stiftung den Verei "Frauen und Kinder in Not e.V." und finanziert das Projekt.